WEKO Verfügung in der Untersuchung Belagswerke Bern

WEKO-Entscheidung in der Untersuchung Belagswerke Bern – Folgenlose Verfahrenseinstellung für STRABAG

22. Februar 2022 – Die Schweizer Wettbewerbskommission (WEKO) informiert im Untersuchungsverfahren Belagswerke Bern über ihre Verfügung.

Die WEKO büsst die BERAG Belagslieferwerk Rubigen AG (BERAG) in der Höhe von rund CHF 1.5 Mio. BERAG hat nach Ansicht der WEKO mit der Gewährung von Vorzugskonditionen für die Aktionärinnen und die Kundenbindung über ein Treuebonussystem ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht. Die BERAG hat bereits mitgeteilt, gegen die Entscheidung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht zu erheben. Ferner sanktioniert die WEKO verschiedene Bauunternehmen mit insgesamt über CHF 400’000. Gemäss WEKO haben diese als BERAG-Aktionärinnen mit einem Konkurrenzverbot eine unzulässige Gebietsabrede getroffen.

Demgegenüber stellt die WEKO das Verfahren gegenüber verschiedenen Unternehmen, darunter auch gegenüber der STRABAG AG, folgenlos ein. CORE Attorneys vertrat die STRABAG AG während der gesamten Dauer des Verfahrens.

Weitere Informationen können der Pressemitteilung und dem Presserohstoff der WEKO entnommen werden.

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